Über uns

Leben im Abseits e. V. hat es sich seit Oktober 2016 zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit zum Thema Obdachlosigkeit zu leisten. Wir tragen die Thematik der Obdachlosigkeit, der Armut und der Randgruppen auf eine ganzheitliche und nachhaltige Art und Weise in das Bewusstsein der Gesellschaft. Es wird nicht nur auf Probleme aufmerksam gemacht, sondern auch die Hintergründe, Ursachen, Folgen und vor allem Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation beleuchtet. Bestehende (Hilfs-) Projekte werden vorgestellt und unterstützt.

Zu dem führen wir Schulungen, Seminare und Projektwochen (bzw. -tage) an Schulen und Universitäten durch. Dieser Teil unserer Arbeit liegt uns besonders stark am Herzen, da wir diese Tätigkeit als Präventionsmaßnahme sehen. Schüler*innen und Studenten*innen sind die Zukunft und in die gilt es, Fachwissen zu investieren, um einer Stigmatisierung von Obdachlosigkeit entgegen zu wirken.
Schüler*innen und Studenten*innen stehen der komplexen Thematik der Obdachlosigkeit und Armut sehr offen gegenüber und bringen sich neugierig in die Projektarbeit ein. Die bisherige Resonanz auf unsere Projektarbeiten war überwältigend.
Im Rahmen dieser Arbeiten zeigen wir den Schüler*innen und Studenten*innen, dass gravierende Missstände auch in einem reichen Land wie Deutschland existieren, diese jedoch mit sozialem Engagement begegnet werden können. Auf diese Weise erleben sie die Bedeutung von Gesellschaft aus einer neuen Perspektive. Wir glauben, dass eine Erfahrung dieser Art bei jungen Menschen Vorurteile abbaut und ein kritisches Denken fördert.

Unser Ziel

Problemstellung: 
Allein in Hamburg leben ca. 2.000 Menschen auf der Straße. Laut der Armutsstudie (von Mai 2017) sind in Deutschland ca. 335.000 Menschen obdachlos und nahezu 820.000 Menschen wohnungslos. Die Tendenz ist steigend.
Davon sind allein rund 37.000 junge Menschen ohne festen Wohnsitz – ungefähr zwei Drittel Jungen, ein Drittel Mädchen. Circa 20 Prozent sind minderjährig. Die Befragung der jungen Obdach- oder Wohnungslosen zeigte, dass die meisten Straßenkarrieren beginnen, wenn die Jugendlichen 16 Jahre oder älter sind, bei wenigen Befragten begann der erste Kontakt mit der Straße schon vor dem 15. Lebensjahr.
Aus sozialen Notlagen entsteht neben der Obdachlosigkeit eine Vielzahl von Begleiterscheinungen, wie Prostitution, Drogen- und Suchtproblematiken sowie psychische und auch körperliche Leiden, die es für die betroffenen Menschen oft unmöglich machen, sich allein aus ihrer Situation zu befreien.
Ziele: 
Ziel des Projektes ist es, die Facetten der Obdachlosigkeit, deren Gründe und Auswirkungen zu erläutern und die Schüler*innen für die Thematik zu sensibilisieren. Das Projekt dient der Prävention, um der Stigmatisierung von Obdachlosigkeit entgegen zu wirken. In unseren Projekttagen und Schulungen setzen wir auf ein Programm, welches individuell auf die jeweiligen Altersklassen abgestimmt ist. Wir wollen mit dem Projekt Jugendlichen und Schüler*innen Berührungsängste nehmen und Hemmschwellen frühzeitig abbauen. Damit tragen wir auf eine ganzheitliche und nachhaltige Art und Weise das Thema Obdachlosigkeit in das Bewusstsein der Gesellschaft.
Durch die Heranführung an die Thematik wollen wir die Schüler*innen zum Einsatz für Obdachlose motivieren, um mehr Menschen als Ehrenamtliche und professionelle Sozialarbeiter*innen durch die Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums zu gewinnen. Hierzu stehen wir auch nach Projektende für die Vermittlung in Einrichtungen und Institutionen zur Verfügung.
Unser mittel- bis langfristig angedachtes Ziel ist es, dieses Projekt als festen Bestandteil in Hamburgs bzw. Schleswig-Holsteins Schulpläne zu implementieren.

Auch kleine Kinder treffen auf ihren Schulwegen auf obdachlose Menschen. Sie thematisieren dieses in der Schule oder Zuhause, werden oftmals aber mit ihren Fragen „allein“ gelassen. Wir planen hier, die Thematik „kindgerecht“ an Schulen zu präsentieren.

Durchführung 
Im Rahmen des Projekts wird insbesondere auf die Gründe für Obdachlosigkeit, die Wege in die Obdachlosigkeit, den Alltag obdachloser Menschen sowie bestehende Hilfsangebote öffentlicher Einrichtungen und wohltätiger Organisationen sowie den eigenen Umgang mit Obdachlosen im Alltag eingegangen.
Mit den Schülern*innen finden in Hamburg Besuche in Einrichtungen der Obdachlosenhilfe sowie Workshops mit Straßensozialarbeiter*innen, Bürgernahen Beamt*innen und Mitarbeiter*innen in der Versorgung, medizinischen Hilfe etc. statt. Hierdurch wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, zu verstehen, wie viele Menschen aller Altersklassen die Tagesstätten-Einrichtungen, die Tafeln und andere Hilfseinrichtungen nutzen, wie die Mitarbeiter*innen den Bedürftigen konkrete Unterstützung leisten und welche Problematiken sich dabei ergeben.
Auch der direkte Kontakt mit obdachlosen Menschen ist Teil des Projekts. Hier erfolgt ein direkter Austausch zu den Herausforderungen des täglichen Überlebenskampfs, insbesondere zur Beschaffung von Nahrung, Kleidung und medizinischer Versorgung.

Auszeichnungen
Details
  • e.V.

  • https://www.leben-im-abseits.de/der-verein/

  • Hamburg, Deutschland

Ziele für Nachhaltige Entwicklung
Karte
Kontaktperson
  • Susanne Groth

  • 0172 437 45 67

  • kontakt@leben-im-abseits.de

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  • 20. September 2020 23:09 lokale Zeit

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